Elysium Solar auf der Re-Source in Amsterdam

Vom 4. bis 5. November 2026 kommt in der Beurs van Berlage in Amsterdam die RE-Source zusammen – die führende europäische Konferenz für Unternehmen, die erneuerbare Energie einkaufen, und für diejenigen, die sie erzeugen. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihre zehnte Ausgabe, und Elysium Solar ist mit einem Team vor Ort.

Warum wir dabei sind

Die RE-Source bringt Corporate Energy Buyers, PPA-Expert:innen, Energieversorger und Partner aus der Erneuerbaren-Branche aus ganz Europa zusammen. Genau dort wollen wir zeigen, was Agri-PV heute leisten kann: Strom und Lebensmittel auf derselben Fläche – und damit eine Antwort auf die Frage, wie sich der Ausbau der Solarenergie mit dem Erhalt landwirtschaftlicher Flächen vereinbaren lässt.

Unsere Themen auf der Konferenz

Besonders freuen wir uns auf den Austausch zu folgenden Schwerpunkten:

Im Mittelpunkt steht dabei unser großes Agri-PV- und Speicherprojekt in Deutschland, das wir interessierten Partnern gerne im Detail vorstellen.

Treffen Sie uns in Amsterdam

Sie sind ebenfalls auf der RE-Source 2026 und möchten unser Team kennenlernen? Schreiben Sie uns an ppa@elysium-solar.de – wir vereinbaren gerne einen persönlichen Termin vor Ort.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche und neue Partnerschaften für eine Energiewende, die Landwirtschaft und Klimaschutz zusammendenkt.

Double the Harvest, Promote Fairness: Why Agri-PV Belongs in the EEG

Das EEG 2027 wird gerade im Bundestag beraten – und droht, Agri-PV wirtschaftlich an den Rand zu drängen. Warum die Doppelnutzung von Flächen einen eigenen Platz im EEG braucht und was jetzt nachgebessert werden muss.

Agri-PV verbindet, was lange als Gegensatz galt: Landwirtschaft und Solarstrom auf derselben Fläche. Politisch ist das gewollt. Doch der aktuelle Entwurf für das EEG 2027 gibt der Technologie nicht den Rahmen, den sie für den Markthochlauf braucht. Wir setzen uns dafür ein, dass der Entwurf im parlamentarischen Verfahren nachgebessert wird.

Die Ausgangslage: Das EEG wird neu geschrieben

Das Bundeskabinett hat die EEG-Novelle 2027 am 29. Juli 2026 beschlossen, nun berät der Bundestag. Bei der Solarenergie setzt die Bundesregierung stärker auf kostengünstigere Freiflächenanlagen. Für Agri-PV bleibt dabei wenig übrig.

Der Entwurf sieht für Agri-PV nur noch einen Bonus von 0,5 Cent pro Kilowattstunde vor, gebunden an Mindesthöhen der Aufständerung. Das eigene Ausschreibungssegment für besondere Solaranlagen soll entfallen. Damit fiele der bislang zentrale regulatorische Rahmen für Agri-PV weg.

Zur Einordnung: Das Solarpaket I hatte 2024 ein eigenes Untersegment mit höherer Förderung für besondere Solaranlagen eingeführt. Wegen der fehlenden beihilferechtlichen Genehmigung der EU-Kommission wurde es aber nie angewendet. Statt diesen Rahmen endlich wirksam zu machen, droht nun der Rückschritt.

Agri-PV ist aufwendiger – und leistet mehr

Eine Agri-PV-Anlage ist kein Solarpark mit etwas Grün darunter. Die Module stehen höher oder in größeren Abständen, damit Traktoren, Pflanzen und Tiere ihren Platz behalten. Das kostet mehr in Planung, Bau und Betrieb – dafür bekommt die Gesellschaft deutlich mehr zurück.

Agri-PV spart Fläche. In Deutschland gehen täglich rund 55 Hektar Agrarland für Siedlung und Verkehr verloren, während der Solarausbau bis 2040 schätzungsweise 280.000 Hektar benötigt. Agri-PV löst diesen Konflikt, weil Äcker und Weiden weiter bewirtschaftet werden.

Agri-PV schützt Ernten. Die Module mindern Schäden durch Hagel und Hitze und verringern die Verdunstung. Das ist ein echter Beitrag zur Klimaanpassung, gerade in trockenen Regionen wie Brandenburg.

Agri-PV entlastet die Netze. Nachgeführte und Ost-West-ausgerichtete Anlagen liefern viel Strom am Morgen und am Abend, wenn der Bedarf hoch ist.

Agri-PV stärkt den ländlichen Raum. Landwirtschaftliche Betriebe gewinnen ein zweites, verlässliches Standbein, und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Das schafft Akzeptanz für die Energiewende vor Ort.

Was auf dem Spiel steht

Ohne eigenes Segment müssten Agri-PV-Anlagen direkt gegen konventionelle Freiflächenanlagen antreten, die günstiger zu errichten sind. Formal bliebe Agri-PV zulässig, wirtschaftlich würde sie aber an den Rand gedrängt. Verloren gängen genau die Projekte, die Fläche sparen, Akzeptanz schaffen und Landwirtschaft integrieren.

Das steht im Widerspruch zum Koalitionsvertrag. Darin haben CDU, CSU und SPD festgehalten, auf Flächenschonung zu achten und Doppelnutzungen wie Agri-PV zu erleichtern.

Unsere Forderungen

  1. Eigenes Segment erhalten – oder einen Bonus, der trägt: Größere Agri-PV-Anlagen über 1 MWp brauchen weiterhin ein gesondertes Ausschreibungssegment, damit sie fair gegen vergleichbare Projekte antreten. Sollte der Gesetzgeber stattdessen am Bonusmodell festhalten, sollte der Technologiebonus rd. 2,5 Cent statt 0,5 Cent pro Kilowattstunde betragen. Dadurch wird der Mehraufwand für Aufständerung und landwirtschaftliche Nutzung ausgeglichen.
  2. Kleine Anlagen fördern: Anlagen unter 1 MWp sollen weiterhin eine höhere Vergütung außerhalb der Ausschreibungen erhalten. So können auch einzelne Höfe einsteigen.
  3. Netzdienlichkeit anerkennen: Der Beitrag von Agri-PV zur Stabilität des Stromnetzes muss in den geplanten Resilienzausschreibungen berücksichtigt werden.

Jetzt ist die Zeit, nachzubessern

Mit den Beratungen im Bundestag ist das EEG 2027 noch nicht beschlossen. Das ist die Chance, den Entwurf zu korrigieren. Wer Flächen schonen, die Landwirtschaft stärken und die Energiewende in der Fläche verankern will, muss Agri-PV auch wirtschaftlich möglich machen.

Agri-PV gehört ins EEG – mit Regeln, die ihren Mehraufwand abbilden und ihren Mehrwert anerkennen.

Foto: INES fotografie Berlin

Elysium Solar Celebrates the Commissioning of the Agri-PV Project in Schönefeld Together with Its Partners

Landwirtschaft, Solarenergie und Biodiversität auf einer Fläche

Ein besonderer Meilenstein für Elysium Solar: Gemeinsam mit unseren Partnern GOLDBECK SOLAR, Berliner Stadtgüter und Commerz Real haben wir die Inbetriebnahme unseres großflächigen Agri-PV-Projekts in Schönefeld bei Berlin gefeiert.

Auf rund 76 Hektar erzeugen 74.064 Solarmodule künftig grünen Strom für etwa 16.500 Haushalte. Gleichzeitig bleibt die Fläche landwirtschaftlich nutzbar – mindestens 90 Prozent werden ökologisch bewirtschaftet.

Das Projekt steht exemplarisch für den Ansatz von Elysium Solar: Solarenergie, Landwirtschaft und Biodiversität gemeinsam zu denken und auf derselben Fläche miteinander zu verbinden.

Agri-PV mit Mehrfachnutzen

Die rund 3,50 Meter hoch aufgeständerten, schwenkbaren Module ermöglichen eine effiziente Solarstromerzeugung und lassen gleichzeitig ausreichend Raum für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Die Anlage kann zudem dazu beitragen, Kulturen vor intensiver Sonneneinstrahlung und Starkregen zu schützen.

Ergänzt wird das Projekt durch artenreiche Wildblumenstreifen, ökologische Ausgleichsmaßnahmen und wissenschaftliche Begleitforschung. Damit verbindet Schönefeld Energieerzeugung mit konkreten Maßnahmen für Landwirtschaft und Biodiversität.

„Unsere ganzheitliche Projektentwicklung aus Solarenergie, biologischer Landwirtschaft, Begleitforschung sowie Maßnahmen für Biodiversität und regionale Teilhabe setzt neue Maßstäbe für die Akzeptanz der Energie- und Agrarwende.“

Richard Härtel, COO Elysium Solar

Gemeinsam für die Agri-PV der nächsten Generation

Die erfolgreiche Inbetriebnahme zeigt, was möglich ist, wenn Projektentwickler, Flächeneigentümer, Investoren und Umsetzungspartner gemeinsam an einer Vision arbeiten.

Für Elysium Solar ist Schönefeld ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer neuen Generation von Agri-PV-Projekten. Mit rund 250 MWp in der aktuellen Projektentwicklung und einer weiteren Pipeline von rund 2.000 MWp treiben wir den Ausbau großflächiger Agri-Photovoltaik in Deutschland weiter voran.

Schönefeld zeigt: Die Energiewende und eine zukunftsfähige Landwirtschaft können gemeinsam wachsen.

Between Drought and the Energy Transition: What Agri-PV Can Do for Agriculture

Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft in Deutschland vor grundlegende Herausforderungen. Besonders in Brandenburg häufen sich Frühjahrstrockenheiten, Sandböden verlieren zunehmend ihre Wasserspeicherfähigkeit, und klassische Anbaustrategien stoßen an ihre Grenzen. Agri-PV bietet einen vielversprechenden Ansatz, um landwirtschaftliche Flächen widerstandsfähiger zu machen – ohne sie der Nahrungsmittelproduktion zu entziehen.

Doppelte Nutzung, einfaches Prinzip

Bei der Agri-PV werden Solarmodule mindestens vier Meter über dem Acker installiert. Die Fläche bleibt vollständig landwirtschaftlich nutzbar: Maschinen können darunter arbeiten, Pflanzen wachsen, Tiere grasen. Oben wird Strom erzeugt, unten wird geerntet. Entscheidend ist dabei nicht nur die doppelte Flächennutzung, sondern der direkte Beitrag zur Klimaresilienz: Die Beschattung durch die Module reduziert die Verdunstung um bis zu 40 Prozent – ein signifikanter Vorteil in Regionen, in denen Frühjahrstrockenheit inzwischen zur wiederkehrenden Belastung geworden ist. Erste Versuche zeigen, dass schattenverträgliche Kulturen wie Kartoffeln, Kräuter oder Waldstaudenroggen unter den Modulen stabile oder verbesserte Erträge erzielen können.

Forschung als Grundlage

Am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg wird in einem Reallabor systematisch untersucht, welche Kulturen und Anbaustrategien unter Agri-PV-Anlagen langfristig wirtschaftlich tragfähig sind. Prof. Klaus Müller, der die Versuche leitet, sieht in der Technologie eine notwendige Antwort auf den strukturellen Wandel:

„Wir müssen zukünftig mit häufiger Frühjahrstrockenheit rechnen. Die Frage ist nicht mehr, ob das kommt – sondern wie man damit wirtschaftet." – Prof. Klaus Müller, ZALF

Die Ergebnisse aus Müncheberg liefern eine wichtige Grundlage: Auf rund 0,7 Hektar Modulfläche produziert die Anlage etwa 600.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr – Energie, die direkt vor Ort genutzt werden kann und Betriebe unabhängiger von externen Preisschwankungen macht. Landwirt Benjamin Meise, der Testflächen für das Reallabor zur Verfügung stellt, beschreibt die wirtschaftliche Realität vieler Betriebe:

„Mit klassischem Getreide haben wir hier Jahre, da arbeiten wir am Limit. Die PV-Anlage gibt eine Grundsicherung." – Benjamin Meise, Landwirt

Handlungsbedarf auf politischer Ebene

Die technologischen Voraussetzungen für eine breite Anwendung von Agri-PV sind gegeben. Was fehlt, sind verlässliche rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Ungeklärte steuerliche Fragen, unsichere Förderstrukturen und blockierte Reformen erschweren langfristige Investitionsentscheidungen – dabei laufen Agri-PV-Anlagen typischerweise über 20 bis 30 Jahre.

„Es gibt ein großes Interesse, auch aus der Politik. Aber Agri-PV muss vom Ausnahmefall zur Regelanwendung werden, sonst bleibt es eine Nischenlösung." – Prof. Klaus Müller, ZALF

Den vollständigen Artikel von rbb24 lesen: https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2026/03/agri-photovoltaik-solar-landwirtschaft-klimawandel-brandenburg-zalf.html

Agri-PV as a Climate Adaptation Strategy: What the Science Says

Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) hat im März 2026 eine Stellungnahme zur Wirtschaftlichkeit von Agri-Photovoltaik veröffentlicht – und warnt ausdrücklich vor vorschnellen Urteilen. Besonders mit Blick auf den Klimawandel liefern die Forscher überzeugende Argumente für die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen.

Mehr als ein Kostenvergleich

In der aktuellen Debatte wird Agri-PV häufig allein an den Stromgestehungskosten gemessen – und dabei mit klassischen Freiflächenanlagen verglichen. Das ZALF hält diesen Ansatz für grundlegend unzureichend. Agri-PV ist ein integriertes Produktionssystem, das landwirtschaftliche Wertschöpfung und Energieerzeugung miteinander verbindet. Eine seriöse Bewertung muss daher zwingend die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, unterschiedliche Geschäftsmodelle sowie die gesellschaftliche Akzeptanz einbeziehen.

Klimawandel macht Agri-PV zur Notwendigkeit

Der vielleicht wichtigste Aspekt der Stellungnahme betrifft die Klimaresilienz: Mit zunehmender Frühjahrstrockenheit gewinnt ein zentraler Effekt von Agri-PV-Anlagen erheblich an Bedeutung – die Reduzierung der Verdunstung durch die Beschattung der Solarmodule.

Mehrjährige Felduntersuchungen mit Winterweizen in Südwestdeutschland belegen, dass Agri-PV-Systeme durch veränderte Mikroklimabedingungen und verringerte Evapotranspiration den pflanzenphysiologischen Dürrestress signifikant mindern – insbesondere in trockenen Jahren. Das stabilisiert die Erträge und sichert die landwirtschaftliche Produktion langfristig ab.

Besonders relevant ist dieser Effekt an Standorten mit hoher Bodenqualität, aber geringer Wasserverfügbarkeit – wie etwa in der Magdeburger Börde im Regenschatten des Harzes. Hier könnte Agri-PV künftig sogar eine Voraussetzung für rentable Agrarproduktion darstellen.

Ein weiterer klimatischer Vorteil: Agri-PV-Anlagen wirken als Windbrecher und reduzieren damit gleichzeitig das wachsende Risiko der Winderosion – ein Problem, das durch zunehmende Wetterextreme an vielen Standorten in Deutschland relevant wird.

Synergien, die den Unterschied machen

Das ZALF betont, dass eine vollständige Bewertung von Agri-PV sämtliche Synergien zwischen Landwirtschaft und Energieerzeugung berücksichtigen muss. Dazu gehören die betriebliche Resilienz gegenüber zunehmender Witterungsvariabilität, positive Auswirkungen auf Biodiversität und Landschaftsbild, neue Produktionsmöglichkeiten in den geschützten Bereichen unter den Modulen – etwa für Arzneipflanzen oder andere Spezialkulturen – sowie die Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen für Landwirte.

Gesellschaftliche Akzeptanz als Standortvorteil

Die Forschungsergebnisse des ZALF zeigen: Die Bevölkerung und Fachleute aus Landwirtschaft, Politik und Planung bewerten Agri-PV deutlich positiver als reine Freiflächenanlagen. In einer repräsentativen Befragung waren 44 % der Deutschen bereit, für Strom aus Agri-PV einen Aufpreis zu zahlen – gegenüber nur 29 % bei konventionellen Freiflächenanlagen.

Die gesellschaftliche Erwartung ist klar formuliert: Kein Entweder-oder zwischen Energieerzeugung und Landwirtschaft, sondern eine integrative Lösung, die Klimaschutz, Einkommensdiversifizierung und Ernährungssicherung miteinander verbindet. Projekte, die lokale Wertschöpfung schaffen und die betroffenen Gemeinden einbinden, werden dabei besonders positiv bewertet.

Conclusion

Die ZALF-Stellungnahme macht deutlich: Wer Agri-PV nur als teurere Variante der Freiflächenanlage betrachtet, greift zu kurz. Angesichts zunehmender Trockenheit, Winderosion und Ertragsrisiken durch den Klimawandel entwickelt sich Agri-PV zunehmend von einer Option zu einer strategischen Antwort auf die Herausforderungen der modernen Landwirtschaft.


Zum vollständigen Stellungnahme:
https://www.zalf.de/de/aktuelles/DokumenteMeldungen/PB2/2026_03_06_Stellungnahme_Agri-PV.pdf

Agri-PV: More Than Just Electricity from the Fields

Agri-PV combines solar energy and agriculture on a single plot of land—and is becoming increasingly important as a solution to the challenges of our time. Forschungszentrum Jülich is conducting intensive research on this topic. In this interview, Dr. Matthias Meier-Grüll and doctoral candidate Chantal Kierdorf explain why Agri-PV offers far more than just electricity generation.

Dual use instead of land loss

In agri-PV systems, solar modules are installed in such a way that farming—whether crop cultivation, fruit growing, or vegetable production—can continue beneath or between them. This means the land is not lost but is put to dual use. In an era of climate change, energy crises, and growing competition for land, this is a decisive advantage. There are also additional synergies: The modules provide shade, protect against hail and heavy rain, help retain water in the soil, and promote biodiversity.

Consider costs in context

A widely discussed study by the Thünen Institute concludes that agri-PV is currently more expensive than traditional ground-mounted photovoltaic systems. However, as Chantal Kierdorf points out, a comparison based solely on electricity costs does not tell the whole story. The study is based on cost data from 2023—prices have already fallen since then. Furthermore, agri-PV is a young technology that is still at the beginning of its learning curve, while traditional ground-mounted systems have been optimized for years.

The key benefits are as follows: Agricultural land is preserved and continues to contribute to the regional food supply. Agri-PV systems can distribute electricity generation more evenly throughout the day, thereby reducing the load on the power grid. Farms can use the electricity directly themselves. And because the land retains its agricultural status, this can result in tax benefits.

What Agri-PV Needs Now

For agri-PV to become more affordable more quickly, what is needed above all are more pilot projects. As Dr. Meier-Grüll explains, this effect is well known from conventional PV: the more systems are built, the further costs fall due to standardization and technological advancements. Targeted support during the initial phase—which would be manageable relative to the total EEG budget—can accelerate this ramp-up.

At the same time, researchers are providing scientific support for commercial projects to determine which plants work best with which PV systems. Initial results show that certain combinations can improve both electricity generation and crop yields.

Conclusion

Agri-PV is more than just a niche technology—it is a promising approach to sustainable land use for the future. Those who judge the technology solely on the basis of electricity prices fail to recognize its full potential for agriculture, the energy system, and regional economic growth.


Read the full interview:
https://www.fz-juelich.de/de/aktuelles/news/pressemitteilungen/2026/agri-pv-mehr-als-nur-strom-vom-acker

Agri-PV Cost Comparison: Why Looking at Electricity Generation Costs Alone Isn't Enough

In public debate, agri-PV is often reduced to its electricity generation costs—but this view is too narrow. As a member of the Association for Sustainable Agri-PV (VnAP), we support the association’s latest statement, which demonstrates why agri-PV is economically competitive and highlights the societal benefits that are overlooked when costs are considered in isolation.

Agri-PV is competitive

Modern agri-PV systems generate electricity at a cost of 5 to 12 cents per kWh—which puts them on par with other renewable energy sources and well below the costs of fossil fuel power plants. The higher cost figures appearing in current studies primarily pertain to research facilities and highly specialized systems for specialty crops such as fruits or vegetables. These systems are naturally more expensive due to small production volumes and specific requirements—but they do not represent the state of the art for broad market deployment. Cost-effective variants, such as vertically mounted systems or single-axis tracking systems, can already be operated economically today. Furthermore, it is expected that increasing production volumes will lead to significantly lower costs due to learning curve effects—as was the case with ground-mounted photovoltaics several decades ago.

More than just power generation

An assessment based solely on electricity generation costs does not do justice to the technology. Agri-PV combines energy and food production on the same land—a decisive advantage given the growing competition for land in Germany. Every day in this country, around 55 hectares of farmland are lost to housing and transportation, while the expansion of PV capacity is estimated to require 280,000 hectares by 2040. Agri-PV resolves this conflict through smart multiple use, rather than pitting land uses against one another.

In addition, agri-PV systems offer concrete benefits for farms: protection against hail and heat stress, reduced irrigation needs due to lower evaporation, and an improved microclimate that stabilizes crop yields. East-west-facing and tracking systems, in particular, generate electricity specifically during peak demand times—in the morning and evening—which improves grid utilization and reduces storage requirements. Last but not least, agri-PV enables farms to participate directly in the energy transition: through additional sources of income, long-term planning security, and a stronger integration of the energy transition in rural areas.

The right balance of support

These societal benefits are not reflected in traditional LCOE calculations—yet they have a measurable economic and societal value. The subsidy perspective also puts the cost debate into perspective: If the planned tender volume were fully implemented, it would result in annual additional costs of around 89 million euros for agri-PV under the EEG—which amounts to just 0.4 percent of the EEG budget. By comparison: The planned expansion of new gas-fired power plants through 2030 requires investments of up to 32 billion euros.

Targeted support for agri-PV at this stage of development therefore makes sense: to achieve economies of scale, reduce system costs, and establish a technology that addresses multiple societal goals simultaneously.

The VnAP has published a detailed statement on this matter, which we, as member companies, strongly support.
The full VnAP statement is available here:
https://vnap.org/wp-content/uploads/2026/02/Stellungnahme-Agri-PV-im-Kostenvergleich-1.pdf

Spotlight on Agri-PV: Federal Environment Agency Confirms High Potential for Dual Land Use

Agri-PV is increasingly becoming a focal point of the energy and agricultural policy debate. In a newly published position paper on the use of photovoltaics on agricultural land, the German Federal Environment Agency (UBA) highlights agri-PV as a particularly sustainable solution. The study concludes that agri-PV enables the dual use of agricultural land without displacing agricultural production, while simultaneously making a significant contribution to the expansion of renewable energy. Especially against the backdrop of increasing competition for land, growing climate extremes, and ambitious expansion targets for solar energy, the Federal Environment Agency considers Agri-PV an important building block for sustainable energy and agricultural policy. The UBA expressly recommends further strengthening this form of photovoltaics and giving it greater priority over land-intensive energy crops.
The full study by the Federal Environment Agency is available here:
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/photovoltaik-auf-dem-acker-positionspapier

For us, this latest assessment confirms that we are on the right track. Our agri-PV projects are already demonstrating how agricultural use, economic stability for farms, and climate-friendly electricity generation can be effectively combined. Approximately 90% of the land remains available for agricultural use, while regional solar power is generated at the same time. Through innovative, movable module systems and soil-conserving implementation, we create installations that protect crops from extreme weather, generate additional income, and increase local acceptance. As a specialized developer of agri-PV projects, we are actively shaping this development and are already implementing the recommendations of the U.S. Environmental Protection Agency in concrete projects—together with farmers, municipalities, and regional partners.

Deutschlandfunk reports on an agri-PV project in Schönefeld

Der Deutschlandfunk stellt in einem aktuellen Beitrag unser Agri-Photovoltaik-Projekt in Schönefeld vor und beleuchtet die Verbindung von Landwirtschaft, Solarstromerzeugung und begleitender Forschung.

In seinem Beitrag „Raus aus der Nische: Agri-PV in Schönefeld“ berichtet der Deutschlandfunk über unser Agri-Photovoltaik-Projekt in Brandenburg. Der Beitrag ordnet das Vorhaben in die Debatte um Flächennutzung und Energiewende ein und zeigt, wie landwirtschaftliche Nutzung und Solarstromerzeugung auf derselben Fläche kombiniert werden.

Im Mittelpunkt steht der Landwirt, der die Fläche bewirtschaften wird. Er schildert seine Erfahrungen mit der Agri-PV-Anlage und beschreibt, wie sich der landwirtschaftliche Betrieb mit der technischen Infrastruktur vereinbaren lässt. Thematisiert werden dabei sowohl praktische Aspekte der Bewirtschaftung als auch Fragen der langfristigen Planung.

Darüber hinaus greift der Beitrag die begleitende Forschung auf. Untersucht wird, welche Auswirkungen die Anlage auf Boden, Pflanzenwachstum und Erträge hat. Ziel ist es, belastbare Erkenntnisse zur Praxistauglichkeit von Agri-Photovoltaik zu gewinnen.

Zum gesamten Beitrag im Deutschlandfunk:
https://www.deutschlandfunk.de/raus-aus-der-nische-agri-pv-in-schoenefeld-100.html

Elysium Solar supports the Alliance for Agri-PV’s open letter to the German government 

Today, as part of the Alliance for Agri-PV, we published an open letter to the federal government with a clear call to action: Agri-PV must be recognized as a key technology for the energy transition and receive targeted support.

The alliance's key demands:

Clear distinction between agri-PV and traditional ground-mounted PV systems

Targeted support under the EEG through a separate sub-segment

Prompt approval under state aid law for Solar Package 1

In our experience, many projects fail not because of a lack of commitment on the part of farmers or due to technological limitations, but because of undefined parameters, unclear funding mechanisms, and lengthy approval processes. The energy transition can only succeed if policymakers, the agricultural sector, and the energy industry work together—and agri-PV is a key driver of this effort.

The Alliance for Agri-PV brings together members of the Association for Sustainable Agri-PV (VnAP), farmers, and various research institutions that are actively engaged in Agri-PV. Together, they are advocating for clear policy direction to help Agri-PV reach market maturity.

Elysium Solar expressly supports the Alliance’s call and urges the federal government to establish a reliable regulatory framework for agri-PV in Germany now.

You can find the full open letter from the Alliance for Agri-PV here: