Agri-PV rückt zunehmend in den Fokus der energie- und agrarpolitischen Debatte. In einem neu veröffentlichten Positionspapier zur Nutzung von Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen hebt das deutsche Umweltbundesamt (UBA) Agri-PV als besonders zukunftsfähige Lösung hervor. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Agri-PV eine doppelte Nutzung landwirtschaftlicher Flächen ermöglicht, ohne die landwirtschaftliche Produktion zu verdrängen, und gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien leisten kann. Gerade vor dem Hintergrund steigender Flächenkonkurrenz, zunehmender Klimaextreme und ambitionierter Ausbauziele für Solarenergie bewertet das Umweltbundesamt Agri-PV als wichtigen Baustein für eine nachhaltige Energie- und Landwirtschaftspolitik. Das UBA empfiehlt ausdrücklich, diese Form der Photovoltaik weiter zu stärken und ihr gegenüber flächenintensiven Energiepflanzen eine größere Bedeutung einzuräumen.
Die vollständige Studie des Umweltbundesamts ist hier abrufbar:
https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/photovoltaik-auf-dem-acker-positionspapier
Für uns bestätigt diese aktuelle Einschätzung den eingeschlagenen Weg. Unsere Agri-PV-Projekte zeigen bereits heute, wie sich landwirtschaftliche Nutzung, wirtschaftliche Stabilität für Betriebe und klimafreundliche Stromerzeugung sinnvoll verbinden lassen. Etwa 90 % der Fläche bleiben weiterhin landwirtschaftlich nutzbar, während gleichzeitig regionaler Solarstrom erzeugt wird. Durch innovative, bewegliche Modulsysteme und eine bodenschonende Umsetzung entstehen Anlagen, die Kulturen vor Witterungsextremen schützen, zusätzliche Einnahmen ermöglichen und die Akzeptanz vor Ort erhöhen. Als spezialisierter Entwickler von Agri-PV-Projekten gestalten wir diese Entwicklung aktiv mit und setzen die Empfehlungen des Umweltbundesamts bereits heute in konkreten Projekten um – gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten, Kommunen und regionalen Partnern.

